9/11 – 10 Jahre danach
September 16th, 2011 · Keine Kommentare
Jetzt ist er vorbei, der 11. September 2011.
Viele Menschen hatten Angst vor neuen Anschlägen, hatten Angst davor, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.
Einen Tag vor dem 11 September 2011 reckten wieder viele Menschen in New York ihre Köpfe gen Himmel.
Ein Hochhaus brannte! Direkt neben dem Madison Square Park blickten viele Menschen verunsichert und mit Angst in den Augen nach oben.
Dunkle Wolken standen über dem Dach eines Wolkenkratzers in der Madison Avenue, die rund 3 km Luftlinie von Ground Zero entfernt beginnt und nördlich vom Central Park endet.
Mehrere Löschzüge und viele Feuerwehrleute rückten aus um den Brand zu bekämpfen.
Doch alle Spekulationen erwiesen sich schnell als haltlos. Auf dem Dach des Hauses brannte nur eine elektrische Anlage, die schnell gelöscht war.
Trotzdem waren viel Menschen verunsichert. Sie hatten das Grauen vor 10 Jahren erlebt und befürchteten das Schlimmste.
Doch alles blieb ruhig – Gott sei Dank!
Auch ich hatte Angst vor diesem Tag. Ich konnte nicht einmal genau sagen warum.
Zu schmerzhaft waren die Bilder die ich im Gedächtnis hatte.
Sie waren da und sie werden immer da sein.
Es hat zwar in der Vergangenheit auf unserer Welt viel große Brände gegeben, aber 9/11 war etwas anderes.
Wenn wir zurückblicken, dann finden wir viel große Brände, die auch teilweise sehr viele Opfer gekostet haben, wie z.B. der große Brand von New York im Jahr 1776. Bis zu 1000 Häuser wurden zerstört und 500 Menschen verloren ihr Leben.
Oder der große Brand von London 1666.
Bei diesem Feuer kamen zwar “nur” 9 Menschen ums Leben, aber vier Fünftel der Stadt, mehr als 13.000 zum größten Teil mittelalterliche Häuser und 87 Kirchen wurden von den Flammen zerstört.
100.000 Menschen waren als Folge dieses Feuers obdachlos.
Beides Katastrophen, welche die Menschen, die sie betrafen, schwer getroffen haben.
Doch es waren Katastrophen, die man als Unglücksfälle bezeichnen konnte.
9/11 dagegen hatte eine andere Qualität.
Noch nie zuvor hat ein Terroranschlag derart viele Opfer gekostet und noch nie hat die Welt sich so hilflos und verletzlich gefühlt.
Und noch nie ist die Welt in stiller Trauer so nah zusammen gerückt.
Religionskriege hat die Welt in der Vergangenheit viele erlebt.
Die meisten sind nicht so ausgegangen wie die Initiatoren dieser Kriege sich das gedacht hatten.
Mit Feuer und Schwert kann man vielleicht Menschen dazu zwingen eine andere Religion anzunehmen, aber man kann sie nicht dazu zwingen, auch daran zu glauben.
Die, die das jetzt immer noch tun um durch einen “heiligen Krieg” die Welt ihrer Religion untertan zu machen, sollten sich eins vor Augen führen:
Eines der größten isamlamischen Reiche der Vergangenheit war das osmanische Reich.
Und dieses zeichnete sich vor allem dadurch aus, das alle Religionen friedlich nebeneinander lebten.
Und wer wirklich an Gott glaubt, egal ob dieser Allah, Buddha, oder Gott heißt, sollte sich einmal folgende Frage stellen:
Wenn es einen Gott gibt, muss das nicht für alle Menschen auf der Welt derselbe Gott sein?
Tags: Allgemein

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